Skinny Jeans fördern Cellulite?

Neben Leggins ist die Skinny Jeans eine der beliebtesten Hosen. Seit Jahren hält sie sich hartnäckig im Kleiderschrank. Boyfriend Jeans, Baggy Hosen und Bootcut Jeans sind out. Nicht immer ist aber diese sehr enge Variante einer Jeanshose sehr bequem. Mit viel Stretchanteil und Elasthan soll das Beinkleid tragbar gemacht werden.

 

Doch Vorsicht! Die Skinny Jeans soll nämlich Cellulite fördern können. Das gilt übrigens für alle sehr engen Hosen. Im Fall dieser Jeansmodelle jedoch, raten sogar Experten dazu, sie nicht ständig und jeden Tag zu tragen. Die Gründe dafür erfahren Sie hier.

 

Eng – Enger – Skinny!

 

Die Lieblingsjeans der Damen ist unbestritten die Skinny Jeans. Sie kann nahezu mit allen Oberteilen kombiniert werden und sorgt für lange, schlanke Beine. Diesen Look wissen viele Frauen sehr zu schätzen. Dazu ein paar High Heels und schon geht es raus in den Alltag.

 

Diese Routine kann allerdings gefährliche Folgen haben. Die engen Hosen waren nämlich schon einmal sehr modern. Damals legten sich Frauen sogar mit ihrer Jeans, wohlbemerkt angezogen, in Badewannen, welche mit kaltem Wasser gefüllt waren. Der Grund dafür war, dass sie wollten, dass die Hosen noch enger anliegen.

 

Das kalte Wasser wäre weniger das Problem gewesen, als die sehr eng anliegende Jeans. Das ärztliche Fachmagazin Journal of Neurology Neurosurgery and Psychiatry hat sich einmal das Textil genauer vorgenommen und ist zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen.

 

Bestimmte Bewegungen in den Hosen kann dazu führen, dass das Nervensystem und der Muskelfasern in den Füßen geschädigt werden können. Vor allem im Fokus stehen hier Kniebeugen. Jetzt wird sich der geneigte Leser fragen: „Kniebeugen? In Jeans?“. Nun, wir machen fast täglich Kniebeugen, ohne uns dessen bewusst zu sein.

 

  • Beim Heben von Gegenständen vom Boden

  • Bücken und wieder aufrichten

  • Dinge aus unteren Schubladen oder Schränken nehmen

  • Schuhe zu binden

  • Beim Sitzen und wieder aufstehen

  • Beim Treppensteigen

 

Tatsächlich üben wir dabei die Kniebeugen nicht bewusst aus. Aber sie sind Teil unseres täglichen Bewegungsablaufes.

 

Sehr problematisch beim Sitzen – Skinny Jeans kann Schaden anrichten

 

Durch die enge der Jeans kann es zu einer Durchblutungsstörung kommen. Diese ist vor allem dann ein Problem, wenn die Trägerin sitzt. Denn dann kann die Hose die Blutzirkulation sprichwörtlich abschneiden. Dies kann sich durch Taubheitsgefühle in den Beinen und Füßen, angeschwollene Knöchel oder Waden sowie ein ständiges Kribbeln in den Oberschenkeln äußern.

 

Diese Durchblutungsstörung ist durchaus gefährlich. Denn durch den Stau der entsteht, schwellen die Beine an, sodass es sogar so weit kommen kann, dass die Hose nicht mehr ausgezogen werden kann. Genau so passierte es einer 35-Jährigen, welche mit Schwellungen und Taubheitsgefühl in den Füßen in die Klinik eingeliefert wurde. Sie konnte nicht mehr laufen. Die Ärzte mussten die Skinny Jeans aufschneiden, um der Frau helfen zu können.

 

In einer solchen Situation kann eine enge Hose ein so genanntes Muskelkompressionssyndrom hervorrufen. Die Blutzirkulation in den Beinen und deren Nerven ist dann nicht mehr vorhanden. Dies löst die Schwellungen aus. Neben einer solch unangenehmen Situation ist dies durchaus gesundheitlich bedenklich. Denn auf Dauer könnte dies auch zu Schädigungen führen, die nicht mehr ohne weiteres reparabel sind.

 

Auf diese Weise kann auch ein Lymphstau entstehen. Beziehungsweise ist es möglich, dass durch die Skinny Jeans der Lymphfluss beeinträchtigt wird. Wird er verlangsamt, so hat dies ungünstige Auswirkungen auf die Beine. Denn dieser Fluss ist unter anderem dafür zuständig, dass Giftstoffe aus dem Körper gelangen können. Wenn sich ein Lymphstau ergibt, dann hat dies also alles andere als positive Folgen.

 

 

So entsteht Cellulite durch die Skinny Jeans

 

Die Durchblutungsstörung macht hier einen gewichtigen Ausschlag. Die Blutzirkulation sowie der Lymphfluss sind wichtige Grundlagen dafür, dass das Gewebe mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden kann.

 

Wir alle kennen die Situation, wenn wir mit übereinander geschlagenen Beinen eine Weile sitzen, dann beginnen die Füße oder Beine zu kribbeln. Verantwortlich dafür ist die Situation, dass wir den Blutkreislauf mit dieser Position unterbrechen, beziehungsweise negativ beeinträchtigen.

 

Durch diese Haltung fließt weniger Blut in die Beine und Füße und auch der Rückfluss ist nicht mehr ohne Komplikationen möglich. Das Gefühl wird auch gerne als Ameisenkribbeln oder als „eingeschlafene Beine“ bezeichnet.

 

In der Regel lösen wir die Pose und bewegen die kribbelnden Gliedmaßen, sodass die Blutzirkulation wieder angeregt wird und das unangenehme Gefühl verschwinden kann. Bei Skinny Jeans allerdings ist das Problem so, dass die Hose so eng anliegt, dass die allgemeine Zirkulation von Lymphe und Blut eingeschränkt ist. Und zwar so lange, bis die Hose wieder ausgezogen wird.

 

Dies bedeutet eine Dauerbelastung des Gewebes und der Venen. Durch die eingeschränkte Blutzirkulation kann die Entstehung von Cellulite begünstigt werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn dieser Zustand häufiger hervorgerufen wird.

 

Anders als Kompressionshosen – Skinny Jeans nicht vergleichbar

 

Wer jetzt sagt: „Ja, aber Kompressionshosen liegen auch eng an,“ der hat zwar Recht, aber diese speziellen Hosen sind aus einem besonderen Material hergestellt. Sie sind so konzipiert, dass sie für die Kompression eingesetzt werden können.

 

Durch diese speziellen Hosen entsteht beim Tragen eine Art Druck und Entlastung auf das Gewebe. Eine Art Massage. Skinny Jeans hingegen haben diese Eigenschaften nicht, da sie aus einem ganz anderen Material bestehen. Während eine Kompressionshose den Blutkreislauf und den Lymphfluss anregen, unterbrechen die Jeans diese beiden wichtigen Elemente.

 

Dadurch gelangt übrigens auch zu wenig Wasser in die Beine und Füße. Das Gewebe schwillt in dessen Folge an, und es können sich so Dellen bilden. Darüber hinaus kann aber nicht nur Cellulite begünstigt werden. Experten fanden heraus, dass das häufige Tragen von zu engen Hosen leider auch Krampfadern hervorrufen kann. Außerdem stehen sie auch im Verdacht Nerven und Muskeln dauerhaft zu schädigen.

 

Krampfadern können zum Beispiel folgende Probleme hervorrufen, wenn sie nicht rechtzeitig bemerkt oder behandelt werden:

 

  • Können zu einer richtigen Erkrankung führen

  • Können Ekzeme und offene Beine auslösen

  • Können die Gefahr für Thrombosen deutlich erhöhen

  • Können Entzündungen auslösen

  • Können Blutungen verursachen

 

Sollte bereits ein solches Problem vorliegen, wird dringend angeraten, einen Arzt zu konsultieren.

 

Das Problem kann verhindert werden

 

Doch wie kann man Besenreiser, Cellulite und andere Erscheinungen nun wirklich verhindern? In diesem Fall ist die Antwort ganz einfach: Idealerweise wird die Skinny Jeans auf keinen Fall zu eng gekauft und getragen. Darüber hinaus sollte sie kein täglicher Begleiter sein, sondern nur hin und wieder getragen werden.

 

Alternativen zu diesen Jeansmodellen gibt es reichlich. Weitere Hosen, die dennoch nicht auftragen sind ohnehin viel gemütlicher und können zudem ebenfalls eine sehr schöne Figur zaubern. Alternativ kann auch zur Jeggings oder Leggings gegriffen werden. Diese sind aus deutlich stretchigerem Material und machen den Skinny Jeanshosen gute Konkurrenz.

 

Generell sollte vermieden werden, zu enge Kleidung zu tragen. Denn auch zu enge Oberteile können schwere Folgen haben. Wer nun Angst bekommen hat, oder bereits unter Cellulite leidet, der kann aktiv dagegen vorgehen.

 

Durch gesunde Ernährung, ausreichend Wasser am Tag trinken und genügend Bewegung sind bereits beste Voraussetzung, um der Orangenhaut den Kampf anzusagen. Darüber hinaus finden Sie bei Art of Beauty passende Produkte, die Sie dabei unterstützen können, die Dellen in den Griff zu bekommen.

 

Wünschen Sie hierzu eine Beratung, so freuen wir uns, wenn Sie mit uns per Email, Telefon oder Chat Kontakt aufnehmen würden. Wir stehen gerne zu Ihrer Verfügung. Selbstverständlich dürfen Sie uns auch gerne zu Ihrer Bestellung fragen, oder weitere Anliegen in Zusammenhang mit unserem Shop an uns tragen.

 

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