Magenverkleinerung und Co. - Ist dies wirklich immer der "leichtere" Weg?

Es klingt sehr unkompliziert: Man geht zum Arzt, lässt sich bei einer Operation den Magen verkleinern und schon kann man ohne Probleme abnehmen. Das ist natürlich nicht die einzige Variante, um auf schnelle Weise seine Figur zu optimieren. Sehr begehrt sind auch Fettabsaugungen. Doch ist dies wirklich so einfach? Wie geht es den Personen, die diese Operationen hinter sich gebracht haben und gibt es auch Alternativen? Grundsätzlich muss man immer zwischen notwendigen Operationen, und denen die einfach aus optischen Intentionen heraus unternommen werden, unterscheiden. Fakt ist, es gibt hier zwei Sichtweisen. Wir möchten beide genauer ansehen, und erklären, wie man auf andere Weise effektiv Gewicht reduzieren kann und wann eine Operation einfach unumgänglich sein kann.

 

 

So funktioniert eine Magenverkleinerung

 

Eine Magenverkleinerung wird stets operativ durchgeführt. Dabei können die Patienten in Absprache mit den behandelnden Arzt auswählen, welche Variante sie wünschen. Ein Magenband oder ein -Ballon? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um das Magenvolumen schnell zu reduzieren. Je nach Ausgangsbasis wird die entsprechende Maßnahme gewählt. Dabei müssen aber gewisse Voraussetzungen gegeben sein. Es darf erst operiert werden, wenn alle sonstigen Abnehmmöglichkeiten bereits ausgeschöpft sind und erfolglos waren. Der Body-Mass-Index muss über 40 liegen, beziehungsweise bei über 35 und es liegen Folgeerkrankungen vor, die durch Übergewicht entstanden sind, oder damit in Verbindung gesetzt werden. Wenn bei einer übergewichtigen Person Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck oder Schlafapnoeerkrankungen diagnostiziert wurden. Vor der Operation müssen verschiedene Dinge, wie hormonelle Störungen oder andere, seltene Ursachen für Fettleibigkeit ausgeschlossen werden. Zudem muss abgeklärt werden, dass der Patient überhaupt operiert werden kann. Mögliche Risiken und die Nachbetreuung, nach der Operation müssen vorher abgeklärt sein. Die Adipositas-Chirurgie zur Magenverkleinerung soll das Magenvolumen verkleinern. Dies soll dann später dazuführen, dass der Patient weniger essen kann und so abnimmt. Dazu muss gesagt werden, dass die Operierten stets eine Ernährungsumstellung durchführen müssen, um auf eine gesunde Ernährungsweise zu kommen. Bei anderen Operationsmodellen wird die Strecke zwischen der Magen-Darm-Passage verkürzt. Des sorgt für ein schnelleres Sättigungsgefühl. Derzeit gibt es drei Hauptvarianten, die am Häufigsten operiert werden derzeit. Diese sind der Magenbypass, der Schlauchmagen und das Magenband. Der größte Teil de Eingriffe, welche heute in diesem Bereich vorgenommen werden, führt der Arzt durch die Schlüssellochchirurgie durch. Dies senkt sowohl das Risiko während der Operation als es auch dafür sorgt, dass der Heilungsprozess verkürzt werden kann.

 

Das Magenband – so funktioniert es:

Das Magenband wird von außen um den Magen gelegt. Dabei befindet es sich am oberen Teil des Organs und engt so an dieser Stelle den Mageneingang ein. Der Patient kann anschließend nur langsam und weniger essen, als zuvor. Das Sättigungsgefühl setzt recht schnell ein. In Kombination mit einer gesunden Ernährung- und Lebensweise sowie ausreichend Bewegung kann so das Gewicht reduziert werden. Ein Problem stellen jedoch flüssige, stark kalorienhaltige Lebensmittel dar. Wer also nach wie vor täglich Limonade trinkt und auf Energy-Drinks setzt, wird vermutlich weniger von dem Magenband profitieren.

Der Schlauchmagen – so funktioniert er:

Der Schlauchmagen wird so operiert, dass das gesamte Volumen des Magens verkleinert wird. Dazu wird tatsächlich ein Teil des Magens entnommen und der Rest wie ein Schlauch vernäht. Der Effekt ist ähnlich wie beim Magenband. Allerdings kann der Magen sich auch wieder ausdehnen, sodass auch hier zwingend eine Ernährungsumstellung in Kombination mit Bewegung erfolgen muss. Die größte Gefahr geht von der Naht an der Magenwand aus, denn diese kann tatsächlich platzen oder locker werden.

 

Der Magenbypass – so funktioniert er:

 

Beim Magenbypass erfolgt eine Ummodellierung des Magen-Darm-Traktes. Dieser wird operativ so verändert, dass ein großer Teil des Magens und Dünndarms bei der sogenannten Nahrungspassage ausgelassen werden. Die Passage ist also stark verkürzt. Das heißt, dass aufgenommene Nahrung in den Mageneingang gelangt und anschließend direkt in den unteren Teil des Darmes kommt. Der Effekt ist, dass der Körper so weniger Nährstoffe aufnehmen kann und damit auch deutlich weniger Kalorien aufnimmt. Dass aber jeder Bereich des Magen-Darm-Traktes sich nicht ohne Grund in unserem Körper befindet sollte selbstredend sein. Eine Gewichtsreduktion kann zügig erfolgen, allerdings müssen Vitamine, Nähr- und Vitalstoffe sowie Mineralien in Form von Tabletten täglich zugeführt werden, denn durch die verkürzte Aufnahme kommt es in der Regel zu einer Unterversorgung. Mängel sind ein großes Problem für den Körper und sollte man sich diese Form de Operation wirklich sehr gut überlegen.

 

Weitere Möglichkeiten werden immer wieder erforscht. So kommen nach und nach weitere Operationen hinzu. Allerdings ist kein chirurgischer Eingriff, ohne Risiken und kann gefährlich werden. Daher gilt es wirklich alles vorher ausprobiert zu haben, um das Gewicht auf andere Wege zu reduzieren. Eine Operation sollte stets die letzte Maßnahme sein, zu der gegriffen wird. Nach all diesen Magenoperationen zur Gewichtsabnahme muss auch gleichzeitig der Lebensstil und auch die Ernährung muss auf Dauer umgestellt werden. Zudem müssen alle Operierten ein gewisses Bewegungsprogramm erfüllen und in den Alltag einbauen. Darüber hinaus werden alle Patienten entsprechend anschließend betreut und kontrolliert.

 

Möglichkeiten ohne Operation abzunehmen

 

Grundsätzlich gibt es auch Alternativen zur Magenoperation. Dennoch sollte gesagt werden, dass in manchen Fällen nur noch der chirurgische Eingriff eine gute Lösung darstellen kann, um schnell und effizient Gewicht zu reduzieren. Bevor es jedoch soweit kommt, sollte versucht werden, das Gewicht auf gesunde Weise zu reduzieren. Dies ist tatsächlich mit etwas Aufwand verbunden. Aber wer sich darauf einlässt, kann es schaffen. Dazu ist es nötig sich ausführlich mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen. Dabei sollte eine professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei der Ernährungsberatung können viele Patienten diese kostenlos nutzen. Dabei wird dann individuell für den Patienten ein Plan ausgearbeitet, welcher die Ernährung optimiert und die Bewegung steigert. Diese beiden Punkte sind sehr wichtig, denn so kann der Stoffwechsel wieder aktiviert werden. Dieser wiederum spielt eine tragende Rolle bei der Gewichtsreduktion. Ohne einen aktiven Stoffwechsel wird es schwer auf effektive Weise abzunehmen. Durch einen aktiven Stoffwechsel werden eingelagerte Schlack-, Gift- und Abfallstoffe aus dem Körper gelöst. Dazu können auch entsprechend vom Körper eingespeicherte Fettdepots ausgelöst werden. Sie werden dann im weiteren Verlauf aus dem Organismus geleitet und ausgeschieden. Wer also auf Dauer abnehmen möchte, muss seinen Stoffwechsel aktiv bekommen und halten. Die passende Ernährungsweise dazu und ausreichend Geduld und Zeit sind nötig, um auf gesunde Weise das Gewicht reduzieren zu können. Niemand sollte sofort aufgeben. Es kann nicht erwartet werden, dass nach wenigen Wochen das Gewicht schon drastisch gesunken ist. Allerdings ist eine langsame aber stetige Abnahme des Gewichts für den Organismus und Körper besser zu verkraften.

 

Sich selbst die Chance geben

 

Wer über ein hohes Gewicht verfügt und dementsprechend eine größere Gewichtsreduktion vor sich hat, sollte sich generell die Zeit geben, die es einfach braucht. Der Körper stellt sich nach und nach auf die neue Ernährung um, und kann so auch in die Fettverbrennung gehen. Der beste Rat von Experten ist: Nicht aufzugeben, denn eine umfangreiche Ernährungsumstellung und damit verbundene große Gewichtsabnahme ist wie ein Marathon. Wer hier im Rennen bleibt, kann für sich das beste Ergebnis erzielen und stolz auf sich sein. Sicherlich gibt es immer wieder Momente, die einen scheinbar zurück werfen, oder das Vorhaben ins Stocken bringen. Doch wer diese Hürden überbrückt, der wird bemerken, wie einfach sich das Abnehmvorhaben mit der Zeit weiter umsetzen lässt. Denn je länger man dabei bleibt, desto mehr geht einem die neue Ernährungs- und Lebensweise in Fleisch und Blut über. Es wird zur Routine und geht damit tatsächlich leichter von der Hand. Möchten Sie noch mehr über nicht-operative Methoden im Bereich der Schönheit erfahren, so besuchen Sie gerne unseren Blog oder sehen Sie sich auf unserer Seite www.art-of-beauty.com um. Bei Fragen stehen wir sehr gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns einfacher per Telefon, Chat oder Email und wir kümmern uns um Ihr Anliegen.

 

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