Intermittierendes Fasten? - Kann das die Lösung der Gewichtsreduktion sein?

Inter was? Hören wir jetzt schon einige sagen. Keine Sorge, wir erklären das natürlich alles. Uns ist aufgefallen, dass diese Version des „Fastens“ mittlerweile nicht nur in der Medizin große Kreise zieht, sondern auch in den sozialen Netzwerken angekommen ist. Ein Grund für uns, das System zu durchleuchten, Ihnen die Vor- und Nachteile zu erklären und zu erläutern was intermittierende Fasten überhaupt ist. Wer bei dem Begriff bereits Hunger bekommt, kann sich zwar einen Snack zur Lektüre holen, aber eines sei voraus gesagt: Mit Hungern oder dem kompletten Verzicht auf Nahrung hat diese Fastenmethode nichts zu tun. Im engen Sinne handelt es sich nicht einmal um Fasten. Aber fangen wir von vorne an.

 

 

Was genau ist intermittierendes Fasten?

 

Ganz klar: Diese Frage müssen wir voranstellen, damit wir dann erklären können, worin der Vorteil bei einer Gewichtsreduktion bestehen kann. Eine sehr ähnliche Methode, fast schon die gleiche, ist das Intervallfasten. Jedoch gibt es beim intermittierenden Fasten ein paar kleine Unterschiede. Wir möchten vor allem einmal betonen, dass es sich um einen bestimmten Essrhythmus handelt. Das klingt schon besser als fasten oder hungern, finden zumindest wir. Es gilt zu beachten, dass beim intermittierenden Fasten ein bestimmter Intervall zwischen der Nahrungskarenz und der -aufnahme besteht. Angeblich sollen dadurch übrigens auch Risiken an altersbedingten Krankheiten zu erkranken gesenkt werden. Ein großer Vorteil liegt aber darin, dass in Kombination mit einer Ernährungsumstellung eine Gewichtsreduktion deutlich effizienter und nachhaltiger gestaltet werden kann. Sportler, die Muskeln aufbauen wollen, finden hier ebenfalls eine tolle Möglichkeit zur begleitenden Ernährungsweise. Im Prinzip handelt es sich bei dieser Ernährungsmethode um einen Ernährungsrhythmus den unsere Urahnen bereits nutzen. Für die war es nämlich nicht selbstverständlich, dass sie im Supermarkt, oder einfach an jeder Ecke, etwas zu Essen kaufen können. Wir haben ein unendliches Angebot von Lebens- und Nahrungsmitteln. Dieses große Puzzle in eine gesunde und ausgewogene Art und Weise zu kombinieren und dazu das intermittierende Fasten zu ergänzen kann für den Anfang eine Herausforderung darstellen. Doch genau hier wollen wir heute behilflich sein. Denn was wir von unsern Ahnen lernen konnten ist, dass die für sie unfreiwilligen Fastentage und Fastenzeiten am Tag, ihren Organismus gestärkt haben, sie widerstandsfähiger haben werden lassen und gleichzeitig auch den Organismus entlastet haben.

 

Gewicht abnehmen durch intermittierendes Fasten

 

Ein Problem gibt es in unserer heutigen Gesellschaft. Wir wachsen mit einem Übermaß an einem Ernährungsangebot auf. Vielen von uns fällt es einfach schwer, die Nahrungsaufnahme zu kontrollieren, oder sich zu zügeln. Obwohl wir genau wissen, dass wir viel zu viel zu uns nehmen, tun wir es trotzdem. Mit schlechtem Gewissen vielleicht, aber wir können trotzdem nicht aufhören zu essen. Hier hilft nur ein bestimmtes System. Kleinere Portionen sind ein guter Anfang, denn man kann tatsächlich trainieren, wie viel man je Nahrungsaufnahme zu sich nehmen möchte. Reduziert man schrittweise diese Menge hat man schon einen guten Beitrag geleistet, der aber in der Regel nicht ausreicht, um wirklich Gewicht zu verlieren. Zudem sollte uns auch immer klar sein, dass Übergewicht zu schweren Erkrankungen führen kann. Sogar Forscher beschäftigen sich derzeit mit dem intermittierenden Fasten, da es eine Methode ist, die offenbar funktioniert. Der Clou dabei ist, dass man die Nahrungsaufnahme nicht wirklich stark einschränkt, oder überhaupt einschränkt. Man wählt nur einen komplett anderen Rhythmus. Jeder kann diese Methode sofort übernehmen und es ist auch keine aufwändige Studie von Büchern oder sonst welchen Medien nötig. Idealerweise hat man sich aber vorher eine gesunde Ernährung angeeignet, oder möchte auf diese umstellen. Denn generell möchten wir darauf hinweisen, dass die alltägliche Ernährung von einer gesunden Variante geprägt sein sollte. Wer wahllos weiterhin Fette und Zucker in sich hineinstopfen möchte, kann auch durch die Maßnahme des intermittierenden Fastens nichts mehr ausrichten.

 

So funktioniert intermittierendes Fasten

 

So wie beim allgemeinen Fasten wechseln sich Phasen des Essens und Phasen des Nicht-Essens ab. Das ist aber nichts Besonderes, denn das tun wir jeden Tag. Schließlich essen wir ja auch so nicht 24 Stunden. Also muss es einen bestimmten Trick dabei geben, und den möchten wir Ihnen jetzt erklären, denn es kommt auf die kleinen Details an. Heute gibt es zwei Methoden, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese möchten wir Ihnen hier vorstellen.

 

Der wöchentliche Fastentag

 

Der Vergleich klingt jetzt merkwürdig, aber früher sagte man, dass ein Hund einen Tag je Woche kein Futter bekommen sollte. Die Basis ist hier ähnlich, nur dass wir natürlich kein Hund sind. Es gibt sogar Menschen, die an zwei Tagen der Woche komplett fasten. Für den Anfang aber sollte es genügen, sich auf einen Tag zu konzentrieren. Man isst an diesem Tag so gut wie nichts. Kleinigkeiten sind jedoch erlaubt, also könnte eine Suppe am Abend eine Option darstellen. An diesem Tag wird also nur getrunken, und damit meinen wir selbstverständlich gesunde Getränke, wie Saftschorlen, ungesüßte Tees oder Mineralwasser. Am besten sollte es über 2 Liter Flüssigkeit je Fastentag sein. Die Intervalle der Fastentage sollte regelmäßig sein und in einem bestimmten Rhythmus festgelegt werden. So fällt es einem A leichter sich daran zu halten und B kann der Körper sich so besser darauf einstellen. Dies wiederum ist sehr wichtig, wenn man damit anstrebt Gewicht zu verlieren und dieses später halten zu wollen. Bewährt hat es sich, dass die festgelegten Fastentage strikt eingehalten werden. Mindestens einmal pro Woche verzichtet man so auf die Nahrungszufuhr, oder reduziert diese auf ein Minimum. Darüber hinaus sollte auch die restliche Ernährung, wie oben schon angesprochen, gesund und ausgewogen gestaltet sein. Experten erklären, dass die Abstände der Fastentage möglichst eng beieinander liegen sollten, sodass der Effekt zur Gewichtsabnahme eintreten kann. Als Ideal gilt das Verhältnis von 2 zu 1. Das heißt im Klartext auf Tage umgerechnet: zwei Tage essen, ein Tag fasten und so weiter. Dieser Rhythmus kann übrigens so lange genutzt werden, bis das eigene Fastenziel erreicht wurde. Hat man erfolgreich mit dieser Maßnahme abgenommen, so sollte man nicht in altes Essensverhalten verfallen, sondern schrittweise die Fastentage wieder weniger werden lassen. Zudem sollte trotzdem eine bewusste Ernährungsweise weitergeführt werden.

 

Die täglichen Fastenperioden

 

Dies ist die meist verbreitete Variante, wenn es um das intermittierende Fasten geht. Beim täglichen intermittierenden Fasten beträgt die Fastenphase 16, 18 oder 20 Stunden. Wer sich zum ersten Mal auf das Fasten im Allgemeinen einlässt, oder bereits viele Diäten probiert hat und scheiterte, kann mit dieser zweiten Methode meist viel besser einsteigen. An jedem Tag kann Nahrung aufgenommen werden und es gibt nur feste Fastenzeiten sowie feste Essenszeiten. Dies erleichtert es deutlich, sich auch persönlich auf die neue Situation und den neuen Rhythmus einzustellen. Je nach gewähltem Zeitplan darf während der 8, 6 oder 4 Stunden gegessen werden. Dazwischen sollte vor allem viel getrunken werden. Während der Essenszeiten sollten gesunde und ausgewogene Gerichte konsumiert werden und nicht wahllos zu irgendwelchen Produkten gegriffen werden. Ein Ernährungsplan kann helfen, auch die Essensphasen deutlich einfacher zu realisieren.

 

Ein kleines Fallbeispiel:

 

Manche verzichten direkt auf das Frühstück und essen erst ab dem Mittagessen kleinere Mahlzeiten. Andere verzichten sowohl auf das Frühstück als auch auf das Mittagessen und essen erst ab dem Nachmittag. Hier sollte man sich nach seinem eigenen Rhythmus richten. In der Regel gibt der Körper diesen vor. Wiederum andere können auf ein Frühstück nicht verzichten, wollen dafür am Abend nicht mehr essen. Hier kann man völlig frei verfahren. Das Wichtige dabei ist nur, dass man den gewählten Zeitplan einhält und nicht ständig wechselt oder variiert. Denn so stellt sich der Körper schnell darauf ein und beginnt auch entsprechend Gewicht zu reduzieren, da er in der Fastenphase eingelagerte „Reserven“ angreift. Ein einfaches System, das aber tatsächlich bei sehr vielen Menschen über einen längerfristigen Zeitraum zum Erfolg geführt hat. Möchten Sie noch mehr über Gesundheit, Anti-Aging oder den Kampf gegen Cellulite und Gewichtsprobleme erfahren, so besuchen Sie gerne unseren Blog auf der Seite www.art-of-beauty.com.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.