Cellulite – diese Models stehen dazu

Blicken wir auf die internationale Ebene sehen wir, dass Promis, Stars und auch Models nahezu perfekt wirken. Natürlich wissen wir auch, dass Fotos gerne mal retuschiert werden, um den ohnehin schon schönen Körper, noch perfekter erscheinen zu lassen.

Auf dem Roten Teppich wird dann mit Make Up, Shaping Wear und allerhand anderen Tricks dafür gearbeitet, dass auch hier alles perfekt sitzt und einfach nur wunderschön wirkt. Zudem darf man auch nicht vergessen, dass sogar hier von den Veranstaltern das Licht extra so gesetzt wird, dass man einfach nur gut aussehen kann.

Doch wie sieht das eigentlich wirklich aus? Gibt es denn Promis und Models die auch dazu stehen, dass sie eben nicht den makellosen Körper haben, den wir vorgegaukelt bekommen? Ja, in der Tat gibt es die und das macht sie umso sympathischer.

Der Blick über den Tellerrand – auch Promis sind nicht perfekt

Models sind der Inbegriff für Schönheit und präsentieren sich auf den Laufstegen, als wären sie märchenhafte Geschöpfe. Und zugegeben: Es sind wunderschöne Frauen. Doch wir vertreten die These, dass jede Frau schön ist und sich daher auch schön fühlen sollte. Vielleicht hilft es da, das eigene Bild von sich anders zu betrachten, wenn man weiß, dass auch Models ihre Makel haben.

International fällt uns da sofort Kim Kardashian ein. Diese postet auch einmal weniger retuschierte Bilder auf ihrem Instagram Account. Sie steht ebenfalls dazu, dass sie sich Operationen und Behandlungen unterzieht, welche die vorhandenen Dellen reduzieren sollen.

Eine weitere Berühmtheit, die mit ihrer Kehrseite erfolgreich und bekannt wurde ist J.Lo. Auch sie zeigt hin und wieder die ungeschönte Wahrheit. Und sogar Heidi Klum hat sich schon ohne Make-Up und mit kleinen Dellen gezeigt.

Einen Schritt weiter geht da eine Ex-GNTM Kandidatin, welche ebenfalls gut im Model Business Fuß gefasst hat. Elena Carriere zeigt sich nämlich nun komplett authentisch und präsentiert damit auch ihre Cellulite und das auf Instagram.

Sie ist nicht alleine damit und dahinter steckt eine starke Botschaft, die gegen das bekannte Body Shaming vorgehen soll. Eine gute und lobenswerte Aktion, wie wir finden, weswegen wir auch gerne einen Beitrag darüber präsentieren wollen.

Cellulite und Dehnungsstreifen – wirklich ein Makel?

Tatsächlich gilt es in unserer Gesellschaft häufig als Makel, wenn eine Frau Dehnungsstreifen und Cellulite, oder eines von beidem aufweist. Dabei zeigen jetzt viele Frauen Flagge. Sie erklären auf Instagram, der Beautyplattform überhaupt: Liebe dich selbst! Denn in der Tat finden auch wir, Cellulite und Co. sollten nicht als Makel abgestempelt werden. Überall werden nur noch bearbeitete Fotos hochgeladen. Das ist in Ordnung, denn viele Menschen sehen sich einfach gerne mit etwas mehr Glow, einem ebenmäßigeren Teint und möchten das eine oder andere Pfund weg schummeln.

Doch der Weg von ein „bisschen etwas verändern“ hin zu einem Bild, das einem selbst nicht mehr ähnlich sieht, nur um in der Gesellschaft entsprechend gewertet zu werden ist ein Trend, den niemand gut heißen sollte. Elena Carriere postete nun ehrliche Fotos. Ohne Bearbeitung und ohne große Filter zeigte sie sich genau so, wie sie sich jeden Tag im Spiegel sieht.

Weg vom Body-Shaming hin zur Body Positivity. Das ist das Motto hinter dieser Aktion. Elena zeigte sich Ende September in nur einem Slip bekleidet und einem Handtuch auf dem Kopf. Schlank, wie man es von einem Model gewohnt ist positionierte sie sich vor ihrem Spiegel. Sichtbar wurden so auch Dehnungsstreifen und Cellulite an ihrem Gesäß.

Die Tochter des Schauspielers Mathieu Carriere setzte sogar noch einen drauf und postete ein weiteres Bild mit dem Fokus auf ihrem Gesäß und schrieb dazu: „Oh ja, die gute alte Orangenhaut.“ Sie steht dazu und wir finden auch: Niemand sollte sich dafür schämen.

Elena geht sogar noch einen Schritt weiter und spricht ihre Community, knapp 490.000 Follower, direkt an. Sie fragte sich, warum denn gerade diese Dinge, wie Orangenhaut und Dehnungsstreifen als „nicht schön“ angesehen werden. Laut ihrer Aussage, findet sie selbst diese süß und fragte: "Fühlt ihr euch von all den scheinbar perfekten Bildern auf Instagram eher unter Druck gesetzt oder seid ihr froh, immer mehr reale Schnappschüsse aus dem wirklichen Leben zu sehen?"

Fotos ohne Filter kosten Überwindung

Jedem ist klar, dass ein Foto, das nicht bearbeitet wurde, wirklich Überwindung kosten kann, dieses hochzuladen. So werden vielleicht Fältchen sichtbar, Orangenhaut wird nicht vertuscht und auch der Hüftspeck ist für jeden klar zu sehen. Häufig allerdings sehen wir uns selbst sehr viel kritischer, als es andere tun! Auch das sollte jedem noch einmal bewusst werden.

Auch Elena gestand, dass es für sie am Anfang sehr schwer war, solch mutigen und ehrlichen Bilder zu posten. Aber sie sagt auch: "Es wird immer leichter. Lasst uns solche Bilder normal werden lassen". Passend zu ihren Bildern postet sie auch unter anderem diese Hashtags: "Selbstliebe", "body positive", "Liebe dich selbst", "Du bist perfekt" und "Jeder Körper ist wunderschön".

Wir finden das auch und finden diese Art der Entwicklung überaus positiv. Doch nicht nur wir von Art of Beauty sehen das so. Die Follower von Elena sind ebenso begeistert und das nicht bearbeitete Foto hat zügig 30.000 Likes erhalten. Ehrlichkeit, Mut und Authentizität werden eben doch belohnt. Und wir haben daraus gelernt, dass viele Frauen zwar mit ihrem Körper unzufrieden sind, es aber doch sehr begrüßen, wenn die Realität dargestellt wird.

Zudem muss auch klar erklärt werden, dass bereits junge Frauen und Jugendliche darunter leiden, dass sie nicht diesen perfekten Körper haben, der überall zu sehen sein soll. Dabei wird häufig vergessen oder verdrängt, dass diese Fotos umfangreich bearbeitet wurden.

Der Aktion von Elena schlossen sich noch weitere Promis und Models an. Darunter auch Rebacca Mir, welche unter das nicht bearbeitete Foto schrieb: „Also ich sehe einfach nur einen Top-Körper." Zudem gab es noch positive Kommentare von Bonnie Strange, Kathy Hummels und Kim Hnizdo.

Perfektion überall – Ausnahmen sind willkommen

Carriere erklärte: Perfektion ist langweilig. Und damit hat sie recht. Denn was nutzt es denn, wenn alle gleich aussehen? Natürlich darf Frau, wenn sie sich nicht wohlfühlt etwas dafür tun, dass sie ihren Körper lieben kann. Dagegen ist nichts zu sagen. Doch wer es übertreibt, der schwächt damit nicht nur sein Selbstwertgefühl sondern auch seine positive Einstellung sich selbst gegenüber.

Ein sehr angenehmes Beispiel aus der Modebranche ist das Unternehmen Monki, welches eine Kampagne mit unretuschierten Fotos von Models gestartet hatte. Der Unterwäschehersteller möchte damit ebenfalls ein Zeichen zur Body positivity setzen.

International zeigen prominente Damen ebenfalls Flagge. So präsentierten sich sowohl Ashley Graham als auch Kylie Jenner im Netz mit ihren Dehnungsstreifen. Dies sorgte natürlich für Furore. Neben der ganzen Aufmerksamkeit hat es aber für alle einen positiven Effekt, denn wir erkennen, dass wirklich niemand frei von kleineren oder größeren „Makeln“ ist.

Wer dies akzeptiert und erkennt, wird schnell wieder zu einem positiven Mindset für seinen eigenen Körper finden. Es ist aber auch absolut okay, bei Dingen, wie Cellulite zu sagen, dass man diese einfach für sich reduzieren möchten. Sofern man hier nicht zum Skalpell greifen lässt, oder sich sehr schmerzhaften Behandlungen unterzieht, und alles in einem vernünftigen Rahmen bleibt, ist nichts einzuwenden.

Gerade Frauen, die schon lange unter Orangenhaut leiden, tendieren zu dem Wunsch, dass diese sich doch wenigstens ein wenig minimieren lässt. Wir haben uns auf diese Methoden spezialisiert und nehmen Sie gerne an die Hand, sodass sie sich ebenfalls wieder wohlfühlen können und der body positivity nichts mehr im Wege steht.

Bei Fragen dazu können Sie uns gerne schreiben oder anrufen. Wir stehen jederzeit für Sie zur Verfügung.

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