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Mit Lipödem leben - Betroffene haben es nicht leicht

Elefantenhintern, Klopsbein, Panzer.... Lipödem-Betroffene müssen sich viel anhören. Dabei können sie nichts für das Aussehen ihrer Beine, des Bauches und des Gesäßes. Schon junge Mädchen können von dem unschönen Erscheinungsbild betroffen sein. Zudem hier an dieser Stelle unbedingt eine Lanze gebrochen werden muss. Frauen und Mädchen, die unter Lipödemen leiden, haben es nicht nur körperlich schwer, denn die Erkrankung kann starke Schmerzen verursachen. Sie leiden auch psychisch massiv. Mittlerweile gibt es Initiativen, die Betroffene stärken sollen, die helfen sollen, dass die Gesellschaft erkennt, worum es hierbei geht. Denn es sind mit Sicherheit keine Menschen, die wahllos Nahrungsmittel in sich hinein konsumieren. Sie können schlicht und ergreifend nichts dafür, dass ihr Körper sich so verändert hat. Erfahren Sie hier alles über Lipödem, was dagegen unternommen werden kann und worauf zu achten ist. Denn auch Art of Beauty möchte den Betroffenen Mut machen und zur Aufklärung der Allgemeinheit beitragen.

 

Das bedeutet die Diagnose Lipödem!

 

Es ist wichtig zu begreifen, was überhaupt das Krankheitsbild Lipödem ist. Es handelt sich dabei um eine krankhafte Verteilungsstörung des Fettes im Körper. Auftreten kann diese an den Beinen, der Hüfte, dem Gesäß und an den Armen. Woher diese Störung kommt ist noch nicht komplett erforscht. Zu Beginn zeigen sich ein Spannungsgefühl sowie müde, schwere Beine und Schmerzen. Häufig fühlt es sich auch an, als wäre viel Wasser eingelagert. Hauptsächlich tritt dies am Anfang vor allem bei langem stehen oder sitzen auf. Ist es sehr warm draußen, so kann die Schwellung rasant voranschreiten. Auch die Schmerzen können im weiteren Verlauf immer stärker werden. Bei einigen Frauen zeigen sich diese Symptome sehr stark kurz vor ihrer Menstruation. Das Lipödem an sich wird in verschiedene Kategorien und Grade eingeteilt. Der Mediziner unterscheidet unter anderem zwischen den folgenden Bereichen:

 

Reiterhosen – Oberschenkel-Lipödem: Vor allem sind hierbei die Oberschenkel und Hüften betroffen

Bundhosen – Unterschenkel-Lipödem: Hier kommen noch die Unterschenkel hinzu

Pumphosen – Knöchel-Lipödem: Hierbei sind zusätzlich noch die Knöchel von den Unterschenkeln abwärts betroffen.

Auch die Arme können betroffen sein, welches dann optisch dem Erscheinungsbild der Beine ähnelt.

 

Ist eine Frau in der Familie betroffen, so kommt es häufig vor, dass auch andere Mädchen und Frauen im Laufe ihres Lebens, meist nach der Pubertät, Lipödeme entwickeln. Allerdings kann es auch vorkommen, dass zuvor keine Frau innerhalb einer Familie unter einem Lipödem litt, und dennoch ein Familienmitglied betroffen sein kann. Wichtig ist vor allem Eines: Auch schlanke Frauen können an einem Lipödem erkranken. Es ist keine Erkrankung, die ausschließlich fettleibige Damen trifft.

 

Die Stadien des Lipödems

 

Die Entwicklung eines Lipödem ist sehr unterschiedlich und kann in der Tat vorher nicht vorausgesagt werden. Denn es kann in einigen Fällen zu einer Verschlimmerung kommen, bei anderen Frauen bleibt es unverändert, als würde es stehen bleiben. Bei anderen Damen wiederum, verhält es sich wie in Schüben, sodass es verharrt und dann wieder eine rasante Verschlimmerung auftritt. Studien zufolge soll die schlimmste Phase im Alter von 20 Jahren und 30 Jahren bestehen. Je nach Schweregrad unterscheidet die Medizin in folgenden Stadien:

 

Stadium I:

 

An den Oberschenkeln in Richtung Gesäß zeigt sich eine Neigung zur Form der Reiterhose. Schiebt man die Haut mit dem Unterhautgewebe zusammen, so sieht man eine leichte Form der Cellulite. Die Haut ist im nicht zusammengeschobenen Zustand allerdings glatt und ebenmäßig. Einzig die Form an den Oberschenkeln fällt auf. Das Unterhautgewebe gibt bei einer Massage ein weiches und gleichzeitig verdicktes Gefühl ab. Tastet man das Gewebe ab, so fühlt es sich an, als wären dort kleine Kügelchen in kleinen Beuteln vorhanden.

 

Stadium II:

 

Hier ist die Form der Reiterhose ausgeprägt sichtbar. Die Hautoberfläche wirkt grob und weißt größere Dellen auf. Sie wird auch als Matratzenhaut bezeichnet und ist optisch mit Walnussgroßen Knoten versehen. Das Unterhautgewebe fühlt sich noch weich an, ist aber bereits deutlich verdickt.

 

Stadium III:

 

Das Unterhautgewebe ist in diesem Stadium stark verdickt und fühlt sich hart an. Zudem ist auch der Umfang der betroffenen Partien stark vermehrt. Zudem können Fettlappen erscheine, welche an den inneren Oberschenkelseiten, den Knien und Armen auftreten können. Die Haut wirkt deformiert und grob. Da die Haut häufig nun aneinander reibt, kommt es zu Scheuerstellen. Auch Wülste und eine X-Beinstellung sind keine Seltenheit mehr.

 

Wichtig zu wissen ist, dass starke Schmerzen bereits im ersten Stadium auftreten können. Sie sind nicht immer mit dem jeweiligen Schwergrad verbunden.

 

Eine Diagnose kann vom Arzt nur durch eine Anamnese, Inspektion und ein Abtasten erfolgen.

 

Möglichkeiten gegen Lipödem vorzugehen

 

Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten, gegen das Lipödem aktiv zu werden. Für die Betroffenen ist vor allem wichtig, dass sie sich verstanden und aufgehoben fühlen. Gerade bei jungen Frauen kann die Erkrankung zu schweren psychischen Problemen führen. Aus Scham gehen zahlreiche Damen nicht mehr in die Öffentlichkeit und können sogar unter Depressionen leiden. Andere halten ein Leben lang Diät, was allerdings bei diesem Krankheitsbild kaum einen Erfolg bringen kann. Wichtig ist eine Kombination aus den richtigen Maßnahmen, damit sowohl die Schmerzen als auch das Erscheinungsbild gelindert und verbessert werden können. Es ist immer wichtig sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Was für viele Lipödem-Patienten allerdings viel schwerer fällt ist der nächste Punkt: Bewegung! Denn diese kann die Beschwerden lindern und gleichzeitig die Reduktion des Erscheinungsgrades begünstigen. Ebenso wichtig sind regelmäßige Behandlungen, wie die Lymphdrainage. Sie sind das A und O bei Lipödem, denn durch die Massage mit speziellen Druckintervallen kann das Gewebe so aktiviert werden, dass die Fettzellen abgebaut werden. Auch eingelagerte Schlackstoffe und Flüssigkeit lassen sich so aus dem Körper leiten. Was sehr wichtig ist, um das Ausmaß des Lipödems zu reduzieren. Und dies ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, denn nur so lassen sich auch die Beschwerden reduzieren.

 

Ballancer kann helfen

 

Bei Ballancer® handelt es sich um ein Gerät, das ganz speziell aufgebaut ist. Die zu behandelnde Person legt sich in eine Art Hose, beziehungsweise Sack. Ähnlich wie ein Schlafsack ist dieser von der Form her aufgebaut. Vor allem gegen Cellulite kann Ballancer® eingesetzt werden, wird aber auch häufig bei oben genannten Problemen genutzt. Es können die Beine, der Bauch und das Gesäß sowie die Oberarme bearbeitet werden. Ballancer® ist in der Lage die Stoffwechselfunktionen anzuregen und kann zudem durch die entsprechenden Kompressionen, die er mechanisch ausführt, die Fließgeschwindigkeit des venösen Blutes erhöhen. Sie können das Gerät unter https://www.art-of-beauty.com/produkte/ballancer-geraete/ konkret ansehen. Hier erhalten Sie auch weitere Informationen über den Ablauf und die Funktion. Selbstverständlich finden Sie auch in unserem Blog weitere Themen über das Gerät und dessen Einsatzgebiete. Für Personen mit Lipödem sollte mit dem Arzt besprochen werden, welche zusätzlichen Therapiemethoden noch getroffen und eingesetzt werden können. Wichtig ist, dass vor allem die Schmerzen gelindert und das Krankheitsbild optimiert werden. Denn dies wiederum gibt den Frauen auch ein neues Selbstwertgefühl sowie Stabilität im Alltag. Für alle nicht von Lipödem Betroffenen gilt: Bitte beurteilen und verurteilen Sie niemanden! Keiner, der nicht selbst betroffen ist, kann es nachfühlen, wie sich Lipödeme auf das Leben auswirken. Kennen Sie jemanden in Ihrem Umfeld, der betroffen ist, so helfen Sie diesem Menschen und unterstützen Sie ihn. Geben Sie ihm Kraft und Mut. Denn auch mit psychischer Stütze können Betroffene ihre Therapiemaßnahmen deutlich einfacher durchlaufen. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Gruppen, lokal sowie im Internet, bei denen sich Betroffene mit anderen Betroffenen austauschen können. Dies kann ebenfalls eine gute Unterstützung darstellen, denn wichtig ist auch zu erkennen, dass man nicht alleine ist.