Anti Aging - Die Sonne ist unser Feind

Falten, Fältchen, Linien. Niemand hat diese gerne im Gesicht. Auch wenn sie ein Zeichen für reife, Leben und auch Charakter darstellen können, die meisten Menschen, vor allem aber Frauen, möchten die Zeichen der Hautalterung so lange es geht herauszögern.

Der Grund ist auch, dass heute ein jugendlicher Teint als sehr frisch und attraktiv angesehen wird. Wir möchten an der Stelle betonen, dass es wunderbar ist zu seinen Fältchen zu stehen. Doch gibt es Möglichkeiten, die frühzeitige Hautalterung zu verlangsamen. Denn wer möchte mit 30 schon aussehen, als wäre er 50 Jahre? Niemand.

Genau darum soll es im heutigen Beitrag gehen. Was können wir tun, um die natürliche Schönheit zu unterstreichen? Welche Dinge können die Hautalterung positiv und negativ beeinflussen? Hier gibt es Antworten dazu.

Warum UV-Strahlung ein Problem ist

Dass zu viel Sonnenstrahlung und eine zu hohe UV-Belastung der Haut nicht gut tut, das bekommen wir schon von Kindesbeinen an gelehrt. Doch meist wird uns nicht erklärt, was so gefährlich an der Sonne ist.

Sie wärmt uns, bräunt uns und macht gute Laune. Aber sie hat auch ein tückisches Geheimnis. Die Sonnenstrahlung besteht sowohl aus UVA als auch aus UVB Strahlung. Beide können die Haut schädigen. Daher empfehlen Experten stets, egal ob Sommer oder Winter, eine Tagespflege mit UV-Schutz.

Sonnenbäder ohne Sonnenschutzmittel, für Körper und Gesicht, können schwere Folgen nach sich ziehen. Die erst in Jahren sichtbar werden. Heute gehen Fachleute davon aus, dass 90% der Symptome der Hautalterung durch die UV-Strahlungen hervorgerufen werden.

UVA und UVB im Vergleich:

UVA-Strahlen sind in der Lage tief in die Unterhautgewebeschichten, das so genannte Subkutangewebe, einzudringen. Dort können sie freie Radikale bilden. Diese Sonnenschäden können dann auf Dauer zu Hautalterungszeichen, Hautkrebs und Pigmentflecken führen.

UVB-Strahlen sind jene Strahlen, die Sonnenbrand verursachen, da sie weniger tief in die Haut eindringen. Sie stehen aber auch im Verdacht, die DNA schädigen zu können und können so auch langfristige Hautschäden auslösen.

Wichtig ist also: Ein Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung, welcher in der Tagespflege als Lichtschutzfaktor angegeben wird.

Das eigene Bewusstsein muss gestärkt werden

Dass ein ausreichend hoher Sonnenschutz wichtig ist, das haben bereits zahlreiche Studien bestätigt. Doch leider sieht es hier ähnlich aus, wie bei Rauchern. Solange es einen nicht selbst betrifft, ist die Gefahr nicht real.

Dabei sollten wir vor allem bei uns anfangen. Wer in die tägliche Routine, und das ist kein Aufwand, einen Lichtschutzfaktor integriert, der hat bereits schon den ersten Schritt getan. Warum aber greifen wir eigentlich immer nur dann zu Sonnenschutzprodukten, wenn es in den Urlaub geht? Die Sonnengefahr besteht auch zu Hause. Und das jeden Tag.

Natürlich macht es wenig Sinn, sich den gesamten Körper täglich mit Sonnenschutzprodukten einzureiben. Sehen wir uns aber einmal die Körperpartien an, welche täglich der UV-Strahlung ausgesetzt sind.

Dazu gehören folgende Körperbreiche:

  • Gesichtshaut und Hals

  • Dekolleté bei den Damen

  • Hände und auch bei wärmeren Temperaturen die Arme

Für die Hände gibt es mittlerweile auch Handcremes mit UV-Schutzfaktor. So kann das regelmäßige Anwenden dieser Produkte die Zeichen der Hautalterung auch an den Händen verringern. Für Gesicht, Hals und Dekolleté werden sowohl Tagescremes, als auch Körperpflegeprodukte mit UV-Schutzfaktor angeboten.

Noch ein Punkt ist sehr wichtig: Im Winter kann die UV-Strahlung sehr hoch sein. Auch hier ist es ratsam nicht auf den Lichtschutzfaktor bei der täglichen Pflege zu verzichten.

Leider werden uns die Sünden der letzten Jahre erst dann bewusst, wenn die ersten Fältchen, Pigmentflecken und anderen Zeichen der Hautalterung, wie ein fahler, schlaffer Teint in Erscheinung treten. Wer hier vorbeugen möchte, der sollte ganzjährig auf Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor setzen.

Vorurteil: Mit Lichtschutzfaktor wird man nicht braun

Der Mythos, dass man mit einer Sonnencreme nicht braun wird, hält sich hartnäckig. Aber ist das denn wirklich so? Durchleuchten wir einmal die Sonnencreme von A bis Z. Tragen wir eine Sonnenschutzcreme auf, dann wird die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und bleibt geschmeidig. Die Austrocknung der Haut kann so also vorgebeugt werden.

Die Sonneneinstrahlung kann der Haut nicht das Maß an Schäden versetzen, die sie ohne Schutz durchaus kann. Dies belastet und strapaziert die Haut also nicht, sondern schützt sie. Zudem kann durch den ausreichend hoch gewählten Lichtschutzfaktor einem Sonnenbrand vorgebeugt werden. Die Haut muss sich also nicht erneuern, nach dem Sonnenbad.

Jetzt noch ein Vorteil, den jeder verinnerlichen sollte, der die Sommerbräune liebt: Durch den Schutz, die Feuchtigkeit und das Wegfallen des Sonnenbrandes durch den Lichtschutzfaktor, bleibt die Bräune auch länger erhalten!

Durch die modernen Produkte ist es also möglich seine Haut zu nähren und zu pflegen und sie zu schützen, und gleichzeitig braun zu werden. Damit wäre dieser Mythos schon einmal ausgeräumt.

Anti Aging mit Lichtschutzfaktor

Ab einem gewissen Alter kann es sinnvoll sein, auf Anti Aging Produkte zurückzugreifen. Diese sind heute in verschiedene Stufen eingeteilt. Bereits ab 30 Jahren können diese speziellen Cremes und Gele die Haut unterstützen.

Jetzt kommt natürlich die große Preisfrage: Wäre es vernünftiger eine Anti Aging Pflege zu nutzen, welche bereits einen UV-Schutz integriert hat, oder doch lieber eine separate Creme? Die Antwort darauf ist nicht ganz einfach.

Idealerweise ist es eine Kombination aus Beidem. Denn gerade im Sommer, oder bei höherer Sonneneinstrahlung, wie beispielsweise auf der Skipiste, kann es ratsam sein, die Tagespflege durch eine weitere UV-Lichtschutzfaktor Creme zu ergänzen.

Hierbei können wir uns zwei einfacher Leitsätze bedienen:

  • Sommer- oder Winterurlaub: Immer einen UV-Schutzfaktor zusätzlich wählen, wie eine extra Sonnencreme

  • an Wintertagen, an denen die Sonne scheint, ist ein zusätzlicher UV-Schutz empfehlenswert

  • Für Büro oder Alltag, wo kaum Sonneneinstrahlung stattfindet, kann eine Tagespflege mit UV-Schutzfaktor ausreichend sein

  • Der Schutzfaktor ist abhängig vom Hauttyp

Es können heute problemlos Pflege- und Schutzprodukte zusammen kombiniert werden. Damit Sie für sich die richtige Wahl treffen, lassen Sie idealerweise Ihre Haut bei der Kosmetikerin analysieren. Diese kann Ihnen sagen, welchen Schutzfaktor Sie aktuell benötigen.

Es ist dabei auch ratsam, diese Analyse von Zeit zu Zeit wiederholen zu lassen. Denn wie auch wir uns verändern, unterliegt unsere Haut ebenfalls stetigen Veränderungen. Wer hier immer wieder sich persönlich auf dem „Laufenden“ hält, kann so die Pflege und die weiteren Produkte an die Bedürfnisse der Haut anpassen.

Hautalterung vorbeugen und entgegenwirken

An diesem Punkt möchten wir betonen, dass es nicht möglich ist, die Zeit anzuhalten, oder Zeichen der Hautalterung komplett auszuhebeln. Es ist nicht möglich diesen natürlichen Prozess komplett zu stoppen, aber es ist möglich ihn zu verlangsamen.

Durch das voranschreitende Alter verändert sich die Haut insgesamt. Sie baut Kollagen und Elasthan ab, sodass sie an Elastizität und Volumen verlieren kann. So können Falten und Linien entstehen. Zudem kann sie immer weniger Feuchtigkeit speichern. Die Produktion eigener Feuchtigkeitsfaktoren sinkt.

Hierbei wird bei der Hautalterung unter zwei Bereichen entschieden:

Innere Hautalterung und äußerliche Hautalterung.

Die innere Hautalterung wird auch als genetisch bedingt und intrinsisch bezeichnet. Bei der äußerlichen Hautalterung spielen Faktoren wie äußerliche Einflüsse durch die Umwelt und extrinische Faktoren eine Rolle.

Die innere Hautalterung: Was bedeutet dies?

Dabei wird der natürliche Prozess des Alterns beschrieben. Auf diesen haben wir keinen Einfluss. Auch wenn wir mit 40 aussehen, als wären wir gerade 30 geworden, so ist unser tatsächliches Alter nun einmal nicht wegzureden. Dieses Altern wird durch die Genetik, die hormonellen Veränderungen und die Lebensgewohnheiten sowie Lebensphasen beeinflusst.

Die äußerliche Hautalterung: Was hat es damit auf sich?

In diesem Segment können wir eingreifen und sie ein gutes Stück hin kontrollieren. Denn es liegt zu einem großen Teil in unserer Hand, wie wir uns pflegen, ernähren und welchen Lebensstil wir führen. Denn diese Hautalterung, wird von Außen beeinflusst. Faktoren wie die folgenden, beeinflussen diesen Teil der Hautalterung:

  • Rauchen, Alkoholkonsum, schlechte Ernährung

  • Wetterbedingungen und Sonneneinstrahlungen

  • Umwelteinflüsse, wie Luftverschmutzung

  • Zu wenig Schlaf

  • Die Einnahme von Medikamenten.

Diese können die Hautalterung negativ vorantreiben. Während man bei der Einnahme von Medikamenten oftmals nichts dagegen tun kann, können die anderen Faktoren durchaus ins Positive verändert werden. Eine optische Veränderung, wie ein pralleres, strahlenderes Hautbild kann schon nach vier Wochen sichtbar werden.

Der dazu ist, dass die Haut ca. 4 bis 6 Wochen braucht, um sich vollständig zu regenerieren. Den richtigen UV-Schutz zu wählen und zusätzlich auf sich zu achten, kann ein guter Anfang sein. Ein kleiner Tipp noch: Trinken Sie mindestens 1,5 Liter, besser 2 Liter Wasser am Tag, um die Haut gut mit Feuchtigkeit zu versorgen und den Stoffwechsel anzuregen.

Weitere Beauty Themen finden Sie in unserem Blog auf der Webseite www.art-of-beauty.com.

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